Vom BMUKK hören wir ständig, dass die Aufteilung der Kinder auf Gymnasium und Hauptschule mit 10 Jahren zu früh sei; Talente gehen angeblich verloren, weil sie in diesem Alter noch nicht ausreichend erkennbar seien.
Eines der Lieblingsargumente der Gesamtschulbefürworter in Österreich und Deutschland ist die Tatsache, dass Finnland als „Sieger“ bei der PISA-Studie hervorgegangen ist.
Kurze Vorbemerkung: es ist schwer, einen Vorschlag zur Verbesserung des Bildungssystems in ein paar Sätzen abzuhandeln (Reformkonzepte à la „wir müssen nur alle Kinder in dieselbe Schule setzen, dann sind alle glücklich und alle Probleme lösen sich von selbst“ haben wir schließlich schon genug).
Die Wiedereinführung des Bildungsprivilegs durch die Hintertür
Laut BMUKK soll die „Neue Mittelschule“ mehr soziale Durchmischung bringen – dadurch, dass es nur mehr eine Schulart gibt, sollen alle Kinder einer Nachbarschaft gemeinsam unterrichtet und erzogen werden;